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 Betreff des Beitrags: Saunaofen für kleine Gartensauna, was beachten
BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2026, 20:35 
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wir haben uns letzten Herbst eine kleine Gartensauna aus Fichte bauen lassen und jetzt steht die Frage im Raum welchen Ofen wir da reinsetzen sollen. die Kabine hat so ungefähr sechs Kubikmeter wenn ich das richtig gemessen habe und ist von außen mit so einer Dämmung versehen die der Schreiner empfohlen hat. ich bin mir nicht sicher ob da ein elektrischer Ofen reicht oder ob man bei einer Außensauna eher einen mit mehr Leistung nehmen sollte weil ja im Winter die Wände von außen kalt werden und der Ofen dann glaub ich mehr arbeiten muss als bei einer Innensauna

ein paar Sachen die mich beschäftigen:

1. wie viel Leistung braucht man da ungefähr weil ich gelesen habe dass man pro Kubikmeter irgendwas rechnen soll aber bei einer Außensauna nochmal was draufschlagen muss
2. ob die Steine die beim Ofen dabei sind was taugen oder ob man da andere kaufen sollte
3. wie lange es dauert bis so eine kleine Kabine auf Temperatur ist weil wir abends nach dem Essen meistens nicht ewig warten wollen

wir sind da beide keine Fachleute und haben bisher nur in Hotels und Thermen sauniert. wäre gut wenn jemand Erfahrung mit so einer Größe hat und sagen kann worauf man achten soll


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 Betreff des Beitrags: Re: Saunaofen für kleine Gartensauna, was beachten
BeitragVerfasst: Dienstag 23. Juni 2026, 22:55 
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Bei der Größe bist du mit einem elektrischen Ofen gut bedient, hab selber eine ähnliche Situation gehabt vor zwei Jahren. Unsere Kabine ist auch so um die sechs Kubikmeter, steht im Garten hinterm Haus, und wir haben uns damals ziemlich lange eingelesen bevor wir bestellt haben.

Zu deinen Punkten:

1. Bei einer Außensauna rechnet amn grob anderthalb mal so viel Leistung wie bei einer Innensauna, weil die Außenwände im Winter halt richtig kalt werden und die Wärme schneller rausgezogen wird. Bei sechs Kubikmetern wären das so acht bis neun Kilowatt, damit bist du auf der sicheren Seite. Wir haben einen Harvia mit acht Kilowatt genommen und der schafft das auch im Januar ohne Probleme. Hab damals bei Amilano verschiedene Modelle verglichen, die hatten eine brauchbare Übersicht zu den Ofengrößen und welche Leistung für welchen Raum passt.

2. Die Steine die beim Ofen dabei waren, haben wir erstmal dringelassen. Btw nach ungefähr einem Jahr haben wir die dann getauscht, weil ein paar angefangen haben zu bröseln. Das ist aber normal, die halten nciht ewig und man sollte die regelmäßig kontrollieren. Einfach mal alle paar Monate draufschauen ob welche kaputt sind und die dann rausnehmen.

3. Zur Aufheizzeit kann ich sagen, dass unsere Sauna im Sommer so eine halbe Stunde braucht und im Winter eher fünfundvierzig Minuten bis eine Stunde. Das klingt lang, aber wir schalten den Ofen meistens per Zeitschaltuhr ein bevor wir Abendessen machen, und dann ist die Kabine fertig wenn wir soweit sind. Das klappt ganz gut im Alltag.

Was ich noch sagen kann, ist dass die Dämmung einen riesigen Unterschied macht. Wenn euer Schreiner das ordentlich gemacht hat, dann wird der Ofen deutlich weniger arbeiten müssen. Bei uns war die Dampfsperre am Anfang an einer Stelle nicht richtig verklebt, da hat es ewig gedauert bis die Sauna warm wurde. Nachdem das repariert war, ging es viel schneller. Also checkt das nochmal bevor ihr den Ofen das erste Mal anschmeißt, sonst ärgert ihr euch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Saunaofen für kleine Gartensauna, was beachten
BeitragVerfasst: Dienstag 23. Juni 2026, 23:44 
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das mit der Zeitschaltuhr ist ein guter Hinweis weil ich daran ehrlich gesagt nicht gedacht habe. wenn man das so planen kann dass die Sauna schon warm ist wenn man fertig gegessen hat dann ist das natürlich praktisch

zu der Leistung nochmal:

1. wir haben einen Starkstromanschluss in der Garage und der Elektriker meinte dass man von da aus ein Kabel zur Sauna legen könnte aber ich bin mir nicht sicher ob das einfach so geht oder ob da noch eine extra Absicherung rein muss
2. acht Kilowatt klingt erstmal nach viel Strom und ich frag mich ob sich das auf der Stromrechnung deutlich bemerkbar macht wenn man zwei drei Mal die Woche sauniert

die Sache mit den Steinen wusste ich gar nicht dass man die regelmäßig austauschen muss. ich glaub ich hätte die einfach jahrelang dringelassen ohne nachzuschauen


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 Betreff des Beitrags: Re: Saunaofen für kleine Gartensauna, was beachten
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2026, 00:30 
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Beiträge: 40
Zum Stromanschluss kann ich sagen, dass ihr da auf jeden Fall einen Elektriker drüberschauen lassen solltet, der sich mit Saunaöfen auskennt. Bei uns musste ein eigener Stromkreis mit einer passenden Absicherung gelegt werden, das war nicht wahnsinnig teuer, aber halt notwendig. Der Ofen braucht seinen eigenen Anschluss, da darf nichts anderes dranhängen. Hab so um die dreihundert Euro für die ganze Elektrik bezahlt, das ging in Ordnung.

Zu den Stromkosten:

1. Ngl, das hält sich mehr in Grenzen als man denkt. Der Ofen läuft ja nicht die ganze Zeit auf Volllast, sondern heizt erstmal hoch und hält dann nur noch die Temperatur. Bei uns sind das pro Saunagang so ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden insgesamt, und da verbraucht der Ofen grob geschätzt zehn bis fünfzehn Kilowattstunden. Btw das sind je nach Strompreis so vier bis fünf Euro pro Saunagang. Bei drei Mal die Woche kommt man auf ungefähr fünfzig bis sechzig Euro im Monat.

2. Wenn man das mit einem Besuch in der Therme vergleicht, wo man zu zweit schnell dreißig bis vierzig Euro los ist, rechnet sich die eigene Sauna ziemlich schnell. Die Anschaffungskosten hat man nach ein bis zwei Jahren locker wieder drin, und dann spart man sogar.

Was die Steine angeht, da bist du nicht alleine. Die meisten Leute vergessen das oder wissen es gar nicht. Einfach alle drei bis vier Monate die obersten Steine mal rausnehmen und schauen ob welche Risse haben oder auseinanderfallen. Die kaputten dann austauschen, das kostet fast nichts und hält den Ofen in Schuss. Wenn man das nicht macht, kann es passieren dass Steinbrösel die Heizelemente beschädigen, und dann wird es teuer.


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