Das ist auf jeden Fall ein Thema, das man nicht unterschätzen sollte. Gerade bei einem Fertighaus würde ich alle Mängel sofort schriftlich festhalten und möglichst genau dokumentieren. Fotos, ein ordentliches Abnahmeprotokoll und klare Fristen zur Beseitigung können später wirklich viel Ärger ersparen. Falls es um größere Mängel geht, würde ich auch nicht lange zögern und einen unabhängigen Gutachter hinzuziehen. Das kostet zwar etwas Geld, kann sich im Ernstfall aber schnell auszahlen.
Vor der Entscheidung würde ich mich außerdem möglichst umfassend über den gesamten Bauablauf informieren. Ein guter Einstieg wäre zum Beispiel dieser Artikel auf
https://www.bautagebuch-liste.de/wie-laeuft-der-bau-eines-fertighauses-ab. Wenn man den Ablauf und die einzelnen Bauphasen kennt, weiß man auch besser, an welchen Stellen man besonders genau hinschauen sollte und welche Punkte bei der Abnahme wichtig sind.
Ich würde außerdem darauf achten, dass im Vertrag die Gewährleistung und die Zuständigkeiten möglichst eindeutig geregelt sind. Je klarer festgelegt ist, wer welchen Mangel beheben muss und welche Fristen gelten, desto entspannter ist man später. Im besten Fall braucht man das alles nie, aber vorbereitet zu sein gibt einfach ein deutlich besseres Gefühl.