Ich hatte mir die gleiche Frage gestellt und ein bisschen recherchiert, weil iOS ja eigentlich als ziemlich sicher gilt. Dabei bin ich auf G DATA gestoßen, die speziell eine Lösung für iPhones anbieten, und das hat meine Sicht etwas verändert.
Ein klassischer
Virenscanner iOS funktioniert nämlich anders als auf dem PC, weil Apple das System stark abschottet. Statt klassische Viren zu scannen, geht es eher um Dinge wie Phishing-Schutz, sichere Browserfunktionen und das Erkennen von gefährlichen Links oder QR-Codes.
Gerade der Punkt Phishing ist meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen, weil viele Angriffe heute über gefälschte Webseiten oder Nachrichten laufen. Da kann so eine App tatsächlich helfen, bevor man überhaupt merkt, dass etwas nicht stimmt.
Was ich außerdem interessant fand: Der Anbieter setzt stark auf Datenschutz und entwickelt seine Software komplett in Deutschland nach strengen europäischen Richtlinien. Das ist für mich persönlich ein Pluspunkt, weil man ja doch sensible Daten schützt.
Zusätzlich gibt es Funktionen wie Geräteortung oder Warnungen bei Sicherheitslücken, was über das hinausgeht, was iOS von Haus aus bietet. Das kann im Alltag durchaus praktisch sein, gerade wenn man viel unterwegs ist.
Unterm Strich würde ich sagen: Zwingend notwendig ist ein Virenscanner iOS nicht für jeden, aber sinnvoll kann er trotzdem sein – vor allem, wenn man viel im Netz unterwegs ist oder auf Nummer sicher gehen will.