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| Schilddrüse und Nährstoffmangel, hat jemand Erfahrungen? http://www.creativbackstube.at/forum/viewtopic.php?f=17&t=14254 |
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| Autor: | KerlenBerlen [ Freitag 19. Juni 2026, 10:22 ] |
| Betreff des Beitrags: | Schilddrüse und Nährstoffmangel, hat jemand Erfahrungen? |
Mich beschäftigt seit ein paar Wochen das Thema Schilddrüse weil ich beim Arzt war und meine TSH-Werte nicht ganz im Normalbereich lagen. Der Arzt meinte das sei noch kein Grund für L-Thyroxin aber ich solle mal auf meine Nährstoffversorgung achten. Jetzt bin ich etwas ratlos weil ich ehrlich gesagt nie wirklich drauf geachtet habe was ich an Mikronährstoffen so zu mir nehme. Selen und Jod sollen ja eine zentrale Rolle für die Schilddrüsenfunktion spielen das wusste ich vorher gar nicht! Mein Ferritin war auch eher am unteren Ende und Vitamin D lag bei 18 ng/ml was wohl auch nicht gerade optimal ist. Ich frag mich ob das alles zusammenhängt weil ich seit Monaten diese bleierne Müdigkeit habe und mich zu nichts aufraffen kann. Morgens komm ich kaum aus dem Bett und nachmittags bin ich komplett platt. Dazu kommt das meine Haare deutlich dünner geworden sind was mich echt frustriert. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht gezielt supplementiert? Mich würde interessieren ob sich da wirklich was verbessert hat oder ob das eher Placebo ist |
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| Autor: | Perle039 [ Freitag 19. Juni 2026, 10:52 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Schilddrüse und Nährstoffmangel, hat jemand Erfahrungen? |
Ich hab mich nochmal eingelesen und bin auf das Thema Selen-Supplementierung bei Hashimoto gestoßen. Mein Arzt hat zwar nicht explizit Hashimoto diagnostiziert aber die TPO-Antikörper waren leicht erhöht und er meinte man solle das beobachten. Was mich überrascht hat ist das Selen wohl die Umwandlung von T4 zu T3 unterstützt und ein Mangel gerade bei subklinischen Schilddrüsenproblemen ziemlich verbreitet sein soll! Ich glaub das viele Ärzte da einfach nicht genau genug hinschauen weil die klassischen Blutwerte noch im Referenzbereich liegen. Bin mir nicht sicher ob ich jetzt einfach Selen und Vitamin D auf eigene Faust nehmen soll oder lieber nochmal zum Endokrinologen gehen sollte. Die Wartezeiten sind halt bei drei bis vier Monaten was mich wahnsinnig macht wenn man sich so schlapp fühlt |
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| Autor: | KerlenBerlen [ Freitag 19. Juni 2026, 10:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Schilddrüse und Nährstoffmangel, hat jemand Erfahrungen? |
Kleines Update: Ich hab mir jetzt erstmal einen Termin beim Endokrinologen geholt auch wenn der erst im Februar ist. In der Zwischenzeit hab ich mich nochmal intensiver mit dem Zusammenhang zwischen Schilddrüse und Nährstoffversorgung beschäftigt und einen ziemlich ausführlichen Artikel gefunden der die verschiedenen Formen der Schilddrüsenfehlfunktion und die Rolle von Selen Jod Eisen und Vitamin D dort gut erklärt hat, das hat mir nochmal ein besseres Gesamtbild gegeben. Was mich beruhigt hat ist das eine subklinische Unterfunktion wohl nicht zwingend medikamentös behandelt werden muss wenn man die Nährstoffbasis optimiert. Ich glaub ich fange erstmal vorsichtig mit 200 Mikrogramm Selen als Natriumselenit an und bringe meinen Vitamin-D-Spiegel auf mindestens 40 ng/ml. Bin mir aber nicht sicher ob ich Jod zusätzlich nehmen sollte weil das bei erhöhten TPO-Antikörpern wohl kontraproduktiv sein kann! Da warte ich lieber auf den Facharzt. Falls jemand ähnliche Werte hatte und supplementiert hat würde mich echt interessieren wie lange es gedauert hat bis sich was verändert hat |
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