Bei der Größe bist du mit einem elektrischen Ofen gut bedient, hab selber eine ähnliche Situation gehabt vor zwei Jahren. Unsere Kabine ist auch so um die sechs Kubikmeter, steht im Garten hinterm Haus, und wir haben uns damals ziemlich lange eingelesen bevor wir bestellt haben.
Zu deinen Punkten:
1. Bei einer Außensauna rechnet amn grob anderthalb mal so viel Leistung wie bei einer Innensauna, weil die Außenwände im Winter halt richtig kalt werden und die Wärme schneller rausgezogen wird. Bei sechs Kubikmetern wären das so acht bis neun Kilowatt, damit bist du auf der sicheren Seite. Wir haben einen Harvia mit acht Kilowatt genommen und der schafft das auch im Januar ohne Probleme. Hab damals bei
Amilano verschiedene Modelle verglichen, die hatten eine brauchbare Übersicht zu den Ofengrößen und welche Leistung für welchen Raum passt.
2. Die Steine die beim Ofen dabei waren, haben wir erstmal dringelassen. Btw nach ungefähr einem Jahr haben wir die dann getauscht, weil ein paar angefangen haben zu bröseln. Das ist aber normal, die halten nciht ewig und man sollte die regelmäßig kontrollieren. Einfach mal alle paar Monate draufschauen ob welche kaputt sind und die dann rausnehmen.
3. Zur Aufheizzeit kann ich sagen, dass unsere Sauna im Sommer so eine halbe Stunde braucht und im Winter eher fünfundvierzig Minuten bis eine Stunde. Das klingt lang, aber wir schalten den Ofen meistens per Zeitschaltuhr ein bevor wir Abendessen machen, und dann ist die Kabine fertig wenn wir soweit sind. Das klappt ganz gut im Alltag.
Was ich noch sagen kann, ist dass die Dämmung einen riesigen Unterschied macht. Wenn euer Schreiner das ordentlich gemacht hat, dann wird der Ofen deutlich weniger arbeiten müssen. Bei uns war die Dampfsperre am Anfang an einer Stelle nicht richtig verklebt, da hat es ewig gedauert bis die Sauna warm wurde. Nachdem das repariert war, ging es viel schneller. Also checkt das nochmal bevor ihr den Ofen das erste Mal anschmeißt, sonst ärgert ihr euch.